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Dentallabor Walter Bach

Aktuell-Archiv

19.01.2010

„Weißer“ Zahnersatz aus Hightech-Keramik, aus Zirkonoxid

Neue Möglichkeiten für ästhetischen, weißen, körperverträglichen und haltbaren Zahnersatz aus unserem Dentallabor: Das möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Weiße Hightech-Keramik für körperverträglichen, belastbaren Zahnersatz

Zirkonoxid ist eine Spezial-Keramik, die ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurde. Aufgrund der hervorragenden Materialeigenschaften wird Zirkonoxid heute in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt: zum Beispiel für künstliche Hüftgelenke und auch im Bereich der Zahnmedizin, für Zahnersatz.

Im Bereich Zahnersatz werden aus Zirkonoxid Kronen, Brücken, Veneers und Implantate (künstliche Zahnwurzeln) sowie der darauf befestigte Zahnersatz gefertigt. Implantate und der darauf befestigte Zahnersatz können in vielen Fällen ganz aus Zirkonoxid hergestellt werden, das heißt ohne Verwendung metallischer Werkstoffe wie Titan (sog. Nicht-Edelmetall) oder Gold (sog. Edelmetall).

Körperverträglich und natürliches, ästhetisches Weiß

  • Zirkonoxid ist reaktionsfrei, es werden keine Spuren an den Organismus abgegeben. Zahnersatz aus Zirkonoxid ist bioverträglich (körperverträglich) und kann auch bei sehr empfindlichen Patienten eingesetzt werden. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Auch sind elektrische Spannungen wie bei der Verwendung von Metallen ausgeschlossen. Durch die weniger direkte Wärmeleitfähigkeit ist auch die Empfindlichkeit der Zähne gegenüber heiß und kalt geringer.
  • Zirkonoxid ist hochfest, stabil, äußerst belastbar und lange haltbar.
  • Und Zirkonoxid ist ausgesprochen säurebeständig.
  • Aufgrund der Lichtdurchlässigkeit und den Farbeigenschaften des Materials kann aus Zirkonoxid äußerst ästhetischer Zahnersatz gefertigt werden, der von den natürlichen Zähnen kaum noch zu unterscheiden ist.
  • Zirkonoxid verfärbt nicht das umliegende Gewebe im Mund: Schwarze Ränder am Zahnfleischsaum, zum Beispiel wie bei Kronen mit Metallkonstruktionen, treten somit nicht mehr auf.
  • Das Zahnfleisch schmiegt sich an Zirkonoxid wesentlich besser an.
  • Die Plaque-Affinität ist sehr gering, das heißt Ablagerungen treten an Zirkonoxid deutlich geringer auf.

Hightech für Präzisions-Zahnersatz

Um Zirkonoxid zu bearbeiten, verwenden wir moderne Hightech-Technologie: so genannte CAD/CAM-Technik.

  • Mit Hilfe von Scannern wird das Modell der Krone oder der Brücke eingelesen.
  • Auf dem visuellen Modell modellieren wir dann mit Hilfe sehr aufwendiger Software die Krone oder das Brückengerüst.
  • Die daraus gewonnen Daten verarbeitet eine äußerst feine Industrie-Fräse. Diese fräst, in höchster Genauigkeit und äußerst exakt, das Gerüst bzw. den Zahnersatz aus einem Zirkonoxid-Block.

23.05.2007

„Die Suche nach dem Lebens-Sinn“ – Zeitgemäßes, ganzheitliches Marketing

Trendforscher, Marketing-Fachleute wie auch Philosophen machen eine neue Richtung aus: Was für Menschen heute zählt, ist die Suche nach den wirklichen Anliegen des Seins. Authentizität und Ehrlichkeit mit sich selbst, dem Unternehmen, den Partnern, den Kunden... Es reicht den Menschen nicht mehr, „nur Besitz“ zu haben. Es geht ihnen darum, einen tieferen Sinn im Leben zu finden.

Die früheren Marketing-Strategien sind überholt. Sie haben sich überlebt, sie wurden vom Kunden „durchschaut“ und ausgelebt. Sie sind damit mehr und mehr unwirksam geworden.
__ Alte Marketing-Strategien sind zum Beispiel das „Manufactoring der 60er-Jahre“ unter dem Motto: „Das Produkt ist der Erfolgsfaktor.“
__ Das „Marketing der 70er-Jahre“ propagierte das Thema: „Der Preis ist der Erfolgsfaktor.“
__ Der Bereich „Quality der 80er-Jahre“ verfolgte die Strategie: „Qualität ist der Erfolgsfaktor.“
__ Die 90er-Jahre setzten auf den Bereich der Dienstleistung – den „Customer Service“.

Die kommenden Jahre hingegen werden geprägt sein von zunehmender Ethik und Moral

Es ist nicht mehr egal, woher ein Produkt kommt und wem man dafür sein Geld gibt. Der Beitrag des Produktes zum Sinn/Lebens-Sinn wird immer wichtiger werden, der ihm innewohnende „existenzielle Wert“. Denn: Wir leben in Zeiten, in denen die Menschen immer mehr mit Begriffen wie Shareholder Value, Gewinnoptimierung oder Arbeitskostensenkung konfrontiert werden – und in denen die Unternehmen damit immer öfter an ihre Grenzen stoßen.

„In der Geschäftswelt (manifestiert sich) ein neues Paradigma: das Prinzip authentischer Führung. Wo anstelle von Märkten wieder der Mensch im Vordergrund steht, stellt sich neben Aufbruchstimmung auch unternehmerischer Erfolg ein.“ (value, Das Magazin für Medienproduktion und Unternehmenskommunikation, Oktober 2006) Kongresse zu diesem Thema, wie von der Akademie Heiligenfeld oder der StiftungAuthentischFühren, erfreuen sich hoher Besucherzahlen. „Zwar gibt es immer noch zahlreiche Unternehmen, die auf die ,harte‘ Tour gutes Geld verdienen. Doch belegen immer mehr Beispiele und Studien (...) das Gegenteil.“ (value, s.o.)
__ Eine Studie wies beispielsweise nach, dass die Drogeriekette DM, die nach anthroposophischen Gesichtspunkten geführt wird, einen fast dreimal so hohen Quadratmeterumsatz erwirtschaftet wie der größere Konkurrent Schlecker.
__ Ebenfalls Überraschendes kommt vom Berater Dr. Matthias Bonsen: Wer sich bei der Verbesserung seiner Kundenbeziehungen immer nur daran orientiere, was bisher schief gelaufen ist, mache die Dinge nur schlimmer statt besser. Die reale Energie folge aber der Denkweise. Deshalb sei es viel besser, Aspekte, die bereits funktionieren, in den Mittelpunkt zu stellen. Oder, wie Prof. Dr. Wolfgang Berger, Leiter des Business Reframing Instituts in Karlsruhe sagt: „Gewinn wächst dort, wo Menschen wachsen.“
__ Zukunftsforscher sprachen auf dem 12. Deutschen Trendtag in Hamburg im Mai 2007 von „Karma-Kapitalismus“ als neuem Trend. In Zukunft würden sich nur Produkte durchsetzen können, die einen spirituellen Mehrwert besitzen. Die Kunden „wollen nicht nur ihre Bedürfnisse befriedigen, sondern auch mit gutem Gewissen einkaufen“, sagte der Leiter des Hamburger Trendbüros, Professor Peter Wippermann. In Zeiten der Globalisierung machten sich viele Menschen Gedanken darüber, ob Produkte in Billiglohnländern unter menschenunwürdigen Zuständen hergestellt werden. In Sun Tzus „Die Kunst der Kriegsführung“, die in den 80er- und 90er-Jahren Pflichtlektüre von Managern war, ging es darum, möglichst schnell reich zu werden, hart zu sein und den Gegner zu vernichten. Die heute an vielen Elite-Universitäten gelehrte indische „Bhagavad Gita“ spricht dagegen davon, Gutes zu tun, fair zu sein und einen tieferen Sinn im Leben zu suchen. „Karma“ steht für die Werte des Menschen; der Grundgedanke ist: Gut und glücklich wird man durch gute Taten. Wer sich im Geschäftsleben anständig verhält, überzeugt die Kunden, seine Produkte zu kaufen.

Was heute zählt, ist die Suche nach den wirklichen Anliegen der Menschen. Authentizität und Ehrlichkeit mit sich selbst, dem Unternehmen, den Partnern, den Kunden... Die Menschen haben ihre tiefen Erfahrungen gemacht, sie sind weniger verführbar – und sie sind bewusster geworden. „Nur Besitz“ reicht den Menschen nicht mehr. Es geht ihnen darum, einen tieferen Sinn im Leben zu finden. Wo anstelle von Märkten wieder der Mensch im Vordergrund steht, stellt sich neben Aufbruchstimmung auch unternehmerischer Erfolg ein.

(Rosemarie Komossa)

Weiterführende Lektüre – zum Beispiel:

Arjuna Ardagh:
__ The Translucent Revolution: How People Just Like You Are Waking Up and Changing the World
__ Die lautlose Revolution

Marc Allen:
__ Visionary Business: An Entrepreneur's Guide to Success
__ Ganzheitliches Unternehmertum

Fred Kofman:
__ Conscious Business: How to Build Value Through Values
__ Meta-Management. Der neue Weg zu einer effektiven Führung

David Neenan, Dudley Lynch:
__ Evergreen. Playing a Continuous Comeback Business Game

Lynne Twist:
__ The Soul of Money
__ Die Seele des Geldes


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